Pflanzenpflege – Pflanzenschutz

Wir wollen uns schon jetzt mit dem kommenden Frühjahr beschäftigen. Jetzt sollten wir uns die Zeit nehmen und uns damit vertraut machen, wie wir unsere Pflanzen richtig pflegen können. Ein schöner, prachtvoller und gepflegter Garten ist das Ziel jedes Hobbygärtners. Mit ein paar Handgriffen, Tricks und Kniffen ist es ein Leichtes, einen schönen Ort der Freizeit zu schaffen.{loadposition adsense_content_mediumrectangle}

 
 
 
 
Tipps & Tricks zu Pflanzen und Garten
So bleiben Ihnen Ihre Pflanzen lange erhalten. Tipps & Tricks – Pflanzenpflege.
Beginnen wollen wir mit der Pflanzenpflege und -schutz.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Pflanzenpflege und vorbeugender Pflanzenschutz bedeuten in erster Linie, sich mit der Natur und mit dem eigenen Anspruch an den Garten zu beschäftigen. Das beginnt schon bei der Gartenplanung und der Auswahl der Pflanzen. Ein Garten voller Exoten benötigt erheblich mehr Pflege und Aufmerksamkeit als ein mit heimischen Pflanzen bestückter, naturnaher Garten. Je besser die Pflanze zum Standort passt, desto weniger Mühe hat man mit ihr und umso weniger Kosten, z. B. für Pflanzenschutzprodukte,entstehen. Zudem ist das Wissen über heimische Pflanzen sicherlich leichter zu erwerben als das über exotische Schönheiten. Die Beschäftigung mit den Pflanzen führt schnell zur biologischen Pflanzenpflege. Das über allem stehende Ziel der biologischen Pflanzenpflege ist die Stärkung der Pflanze. Dazu gehören auch Themen wie Förderung und Schonung von Nützlingen, Ernährung, Wassergaben und der richtige Zeitpunkt für die Aussaat oder die Pflanzung. Hierzu passen u. a. ganz hervorragend die toom Kundeninfos „Pflanze“, „Nützlinge“ und „Alternativen zum Pflanzenschutz“.
 
 

Pflegetipps

Die wichtigsten Faktoren für den vorbeugenden Pflanzenschutz sind:
 

Thema des Gartens

Eine Blumenwiese oder ein streng formaler Garten benötigen unterschiedlich viel Pflege. Noch mehr Aufmerksamkeit benötigt der Nutzgarten, der leckeres und vor allem gesundes Obst und Gemüse liefern soll.
 

Standort des Gartens

Verschiedene Ansprüche entstehen auch durch eine sonnige oder schattige, offene oder geschützte Lage sowie durch einen trockenen oder feuchten Boden.
 

Vor- und Aufbereitung des Bodens

Ein gründliches Entfernen von Unkräutern, besonders Wurzelunkräutern,reduziert den Aufwand für die spätere Gartenpflege dauerhaft. Das gilt auch für die Bodenverbesserung. Das Einarbeiten von Kompost oder auch eine regelmäßige Aussaat von Gründünger,z. B. Lupinen, kultiviert den Boden. Damit schafft man die optimale Grundvoraussetzung für ein gesundes Wachstum. Manche Pflanzengruppen benötigen spezielle Bodenvorbereitungen. Rhododendronpflanzen beispielsweise benötigen einen besonders humosen Boden, alpine Gärten dagegen einen guten Wasserabzug, der durch Zugabe von Sand und feinem Geröll/Kies verbessert wird.
 

Früherkennung

Pflanzenschutz beginnt schon mit der regelmäßigen Beobachtung des Gartens. Eine Laus bedarf noch keiner großen Maßnahmen. Werden es aber mehr Läuse, sollte man diese rasch und frühzeitig verdrängen,um den Einsatz von chemischen Hilfsmitteln gering zu halten. Wichtig ist auch der richtige Rückschnitt von Obst- und Ziersträuchern. Dieser dient nicht nur dem guten Aussehen, sondern besonders auch der Pflege. Man kann Winterschäden ausmerzen oder generell kranke Pflanzenteile entfernen. Fehlwuchs, wie z.B. sich kreuzende Zweige, die später durch Reibung Wunden erzeugen, kann man mit gezielten Schnitten entgegenwirken. Nach einem starken Wind sollte man gebrochene Äste sauber abschneiden, damit die Wunden schneller verheilen.
 

Anspruch

Jeder Gartenstil verursacht einen unterschiedlichen Pflegeaufwand. Bei einem japanischen Garten sollte man so einiges über Schnitttechniken wissen. Ein naturnaher Garten braucht nur wenige Eingriffe. Wenn trotz natürlichem Wuchs eine Pflanzenart überhand nimmt, muss man regulierend eingreifen.
 

Pflanzenauswahl

Heimische Gehölze sind in der Regel angepasster und dadurch robuster. Hierfür ist die Winterhärte ein typisches Beispiel. Dabei muss man aber nicht auf Exoten verzichten. Viele von ihnen, wie z. B. winterharte Bambussorten, haben am Ursprungsstandort ähnliche Witterungsverhältnisse und kommen dadurch auch mit den hiesigen Bedingungen zurecht. Im Obst- und Gemüsegarten können veredelte Pflanzen zum Einsatz kommen. Die Veredelungsunterlage ist meist eine wüchsige, robuste Sorte, die resistent gegen Krankheiten ist. Die jeweilige Sorte verhilft dann zu schmackhaften Früchten und guter Ernte. Bei Obst und Gemüse gibt es viele moderne Sorten, die widerstandsfähiger oder sogar resistent gegen einige Krankheiten sind. Besonders im Gemüsegarten gibt es vielfältige Möglichkeiten, um den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln zu vermeiden. Eine Möglichkeit ist der Anbau einer Mischkultur, bei der sich verschiedene Pflanzen gegenseitig unterstützen. Möhren und Zwiebeln beispielsweise helfen einander bei der Bekämpfung von Gemüsefliegen. Auch die richtige Fruchtfolge und Anbauplanung, d. h. der Wechsel zwischen Pflanzenfamilien, Stark-, Mittel- und Schwachzehrern, beugt Krankheiten vor.
 
 
 
 
 

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