Lebkuchen-Weihnachtsbäume

Lebkuchen-Weihnachtsbäume

Ich bin Käthe und schreibe seit fast 6 Jahren auf Käthes Kekse übers Backen und Kekse dekorieren.  Wenn ihr mit ausgedehnter Vorfreude und Geduld zurechtkommt, habe ich duftende Weihnachtbäume für Euch vorbereitet. Diese cleanen Lebkuchen-Weihnachtsbäume eigenen sich ganz fabulös als Centerpiece für Eure Adventsdeko.  

Die Lebkuchen schmecken am besten, wenn sie eine Zeitlang stehen konnten. Und in dieser Zeit verströmen sie einen feinen Duft nach Zimt und Nelken und… Weihnachten.

Für die modernen Bäume braucht’s etwas Geduld, eine ruhige Hand (oder besser zwei) und eine gute Küchenreibe. Der Lebkuchenteig ist schnell gemacht, darf ein ganzes Weilchen im Kühlschrank ruhen und hat mich beim Backen schon zum genießerischen Lächeln gebracht.

So nun hier also das Rezept für die Lebkuchen-Bäume:

200g Honig

50 g Butter oder Margarine

50 g Zucker

1 Prise Salz

320 g Mehl

1 TL Backpulver

2 TL Lebkuchengewürz

Für den Guss

225 g Puderzucker

1 Eiweiß (30g)

Für den Teig Honig, Butter/Margarine, Zucker und Salz in einem kleinen Topf unter Rühren erhitzen, bis alle Zutaten sich zu einer glatten Masse verbunden haben.

Die Masse in eine Metall oder Stein-Schussel zum Abkühlen geben.

In der Zwischenzeit die restlichen trockenen Zutaten mischen, auf die Honigmasse sieben und unterkneten. Den Teig auf zwei Gefrierbeutel verteilen und jetzt schon auf 5mm Dicke ausrollen. Im Kühlschrank etwa 2 Stunden ruhen lassen.

In der Zeit habe ich mir Schablonen in 3 verschiedenen Größen aus Papier ausgeschnitten.

Für einen Baum brauchen wir je 3 Seiten, die wir später mit Zuckerguss zusammen kleben.

Der Teig kommt nach 2Std schön fest aus dem Kühlschrank und kann mit einem scharfen Küchenmesser in die gewünschte Form gebracht werden.

Wie gesagt, pro Baum brauchen wir 3 Seiten. Die Dreiecke backen im auf 175C vorgeheizten Backofen ca 7-10 Minuten, bis sich die Ränder leicht bräunen.

Nach Backen sollen die Dreiecke gut auskühlen.

Die Bäume

Für das Zusammenbauen ist neben dem Zuckerguss eine gute Reibe maßgeblich. Die Dreiecke müssen alle glatte Seiten haben, sonst passt es später beim Kleben nicht.

Als Kleber dient der Guss aus Eiweiß und Puderzucker.

Für den Guß braucht Ihr:

225 g Puderzucker

1 Eiweiß (30g)

Dazu das Eiweiß mit dem Zucker mit dem Handmixer oder Küchenmaschine gut steif schlagen, dass es mittelfeste Spitzen zieht.

Eine Teil der Masse in einen Spritzbeutel geben und die Spitze auf etwa 3-4 mm aufschneiden.

Wenn die langen Seiten glatt gefeilt sind, klebe ich die Längsseiten zusammen und versäubere ggf die Kanten noch mit einem Pinsel.

Für das Dekor sind eurer Fantasie keine Grenzen gesetzt.

Damit es schön Clean aussieht, habe ich mich auf gerade Linien und geometrische Muster konzentriert. Dafür gebe ich den restlichen Guss in einen weiteren Spritzbeutel und schneide die Spitze nur gaaanz klein ab.

Ihr könnt die Muster vor oder nach dem Zusammenbauen aufbringen, ich empfehle es tatsächlich erst danach zu machen….

Feine Linien bröseln sonst gern nochmal ab und dann machst du das ganze nochmal.

Ja, hab ich für euch getestet.

Bis dahin alles Feine

Eure Käthe

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Frühlingskekse mit Eukalyptus

Frühlingskekse mit Eukalyptus

Mir ist bei der Durchsicht der letzten Keksbilder erstmals richtig bewußt geworden, wie viele sechseckige Schätzchen in letzter Zeit so durch meine Hände gegangen sind.

Als ich das Design für die Kekse entwickelt habe, war es noch so sehr kalt, winterlich und ungemütlich, dass ich mich nach Sonne und klarem Wetter gesehnt habe. Goldglitzerndes Licht, weiße, fast blendende Flächen und kristallklares Wasser kamen mir dabei in Sinn.

Für die Kekse habe ich mit dem Hexagon-Ausstecherset von Silikomart mehrere Kekse mit 7 cm Durchmesser ausgestochen, weiß grundiert und gut, am besten über Nacht, durchtrocknen lassen.

In die zarte Farbpalette bin ich immer noch ganz verliebt.  In den Farben kommt bestimmt noch Einiges, Ihr dürft genauso gespannt sein, wie ich.

Neben Sukkulenten, die noch immer einen großen Teil der floralen Interieurgestaltung innehaben, liegt es bestimmt nicht nur an meiner selektiven Wahrnehmung, dass überall die lieblichen Zweige mit Eukalyptus-Blättern in mondänen Vasen und Gestecken auftauchen.

Die Blätter des Eukalyptus sind sattgrün, fast rund, fest und doch ziemlich grazil.

Mit der richtigen Icing-Konsistenz sind diese Blätter dankbar rasch hingezaubert.

Dafür brauchen wir eine Dahlientülle, zB die PME 59. Diese Tülle hat eine deutlich gebogene, mondförmige Öffnung und eignet sich für alle Blüten oder andere Dekoelemente, die eine starke Längswölbung haben sollen.

PME nenne ich an dieser Stelle nicht, um Werbung für die Marke zu machen. Vielmehr schätze ich Edelstahltüllen, die spülmaschinenfest sind.

Die Konsistenz ist am besten etwas, wirklich nur etwas, weicher als für Rosen oder Ranunkeln. Die Spitzen fallen leicht um, halten aber die Struktur.

Das Icing ist mit Holly Green eingefärbt. Damit der Ton richtig satt wird, lasse ich das gefärbte Icing im Schälchen, mit einem feuchten Küchenpapier abgedeckt, eine gute Stunde stehen. Immer wieder erstaunlich, wie sehr sich die Sättigung nach einiger Zeit entwickelt.

Den Eukalyptus aufspritzen gelingt am einfachsten, wenn die Tülle fast senkrecht zur Fläche steht. Das Icing wird mit leichtem Druck aufgesetzt und mit einem Schwung nach oben abgezogen.

Für den Eukalyptus-Kranz spritze ich mit braunem Icing (mit der gleichen festen Konsistenz) in absichtlich unregelmäßigen Kreisen und setze dann die grünen Eukalyptus-Blätter auf.

Fürs komplette Ausdekorieren sind bereits vorbereitete Blüten eine feine Sache. Tobt Euch aus!

Bis bald und alles Feine

Eure Käthe

 

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